Münchhausen Catering verdrängt Kunstverein im Kulturbahnhof.

 

„Üble Methoden der Münchhausen Catering GmbH Düsseldorf“

so haben manche die massiven Verdrängungsprozesse und Vertragsbrüche durch den Großcaterer Münchhausen Catering GmbH im Kulturbahnhof/Gerresheimer Bahnhof schon öffentlich genannt. 
Wir als Organisatoren und Betreiber des Kulturbahnhofs und dort stattfindender Kunst- und Kulturarbeit seit Beginn 2015, haben parallel und ehrenamtlich auch den Aufbau des Hochzeits- und Eventbahnhofs geleistet. Gerade als Düsseldorfer Künstler weiß man, daß irgendwann die kommerziellen Nutznießer jeder kulturellen  Aufbauarbeit kommen, um sich in eindeutiger Absicht in Szene zu setzen– vor allem, wenn es um eine interessante oder gar denkmalgeschützte Großimmobilie geht. Kunst und Kulturprojekte mit einem Arbeitsansatz niederschwelliger Kulturangebote, haben irgendwann als Aushängeschild ausgedient. Dann wird ein kleiner Kunstverein zerrieben, zwischen den finanziell-großkalibrigen Interessen von Menschen mit sehr einseitigen und vollkommen egoistischen Ansichten. Das die Stadt sich nie zu einer Förderung aufraffen konnte  und sich auch jetzt bedeckt hält, verwundert niemanden der den Umgang der Stadt mit innovativen Kunstprojekten in der Vergangenheit verfolgt hat. 

 

Hier ein aktueller Auszug aus der Künstlerzeitung „Düsseldorfer Artisten Depesche“ der die Situation versucht zu umreißen.

Verdrängung kultureller Gleichberechtigung

Üble Methoden: Catering Münchhausen Gastronomie GmbH versucht seit Anfang 2017
den gemeinnützigen Kunstverein für kulturelle Teilhabe und der Förderung geistig behinderter Künstler aus dem Kulturbahnhof-Gerresheim zu drängen.

Untergrabung gemeinnütziger Kulturarbeit

Die mehrjährigen künstlerischen und sozialen Leistung des gemeinnütziger Kunstvereins werden, trotz laufenden Vertrages bis zum Jahr 2023, sowohl organisatorisch als auch finanziell, durch die kommerziell ausgerichteten Catering-GmbH, systematisch untergraben und mutwillig zerstört. Selbst Fake-News in der RP waren dem Caterer dazu nicht zu unfein.

Es folgt der altbekannte Kulturtod in einer Großimmobilie.

Aus diesem Grund müssen wir über dieses Künstlerportal leider bekannt geben, daß Konzerte, Lesungen, DJ Events und andere öffentliche, abendliche Kulturveranstaltungen aus Gründen fortgesetzter Rechtsunsicherheit bis zur Klärung der Situation, vom Kunstverein unverschuldet, nicht stattfinden können. Angekündigte Ausstellungen werden vom Kurator Carsten Reinhold Schulz privat finanziert und finden statt.
Die Stadt schaut mit klammheimlicher Freude zu, wird sie doch nebenher einen unbequemen und viele Fragen stellenden Künstler und Kurator bequem los.
Kulturstadt Düsseldorf? Auch hier siegen wohl derzeit die alternativen Fakten …